Die Bundesregierung stellt in diesem Jahr eine Milliarde Euro für Kommunen mit überhöhten Stickoxidwerten bereit. Bundesweit sind 90 Städte betroffen, davon elf in Hessen: Bensheim, Darmstadt, Frankfurt am Main, Fulda, Gießen, Marburg, Kassel, Limburg, Offenbach, Rüsselsheim und Wiesbaden. Mit Unterstützung des Landes haben einige von ihnen bereits erste Anträge für Investitionen beim Bund gestellt, beispielsweise für die Anschaffung von Elektrobussen. Mit einer eigenen Beratungsstelle, dem Fachzentrum Nachhaltige Urbane Mobilität unterstützt die Landesregierung dieselbelastete hessische Kommunen bei der Verbesserung ihrer Luftqualität. „Mit dieser in Deutschland einzigartigen Einrichtung helfen wir den betroffenen Städten, die Stickstoffwerte schnell zu reduzieren und damit drohende Fahrverbote für Dieselfahrzeuge abzuwenden“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson bei der Eröffnung des Fachzentrums.

Welche Themen dabei zu bearbeiten sind, das stand im Mittelpunkt des Vortrages von Dr. Bernd Schuster beim Kaminabend von ITS Hessen am 8. Februar 2018. Mit den Mitgliedern des ITS-Verbandes wurden dabei vor allem die Chancen von Technologien erörtert, die sich im Rahmen einer entsprechenden Digitalisierungs-Richtlinie des Bundes umsetzen lassen. Diese findet sich unter:http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/DG/digialisierung-kommunaler-verkehrssysteme.html?nn=12830.

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